Mitgliederversammlung 2013

Verein der Freunde des Krankenhauses Wertingen e.V.

Niederschrift
über die ordentliche Mitgliederversammlung
am Mittwoch, den 13. November 2013


Ort: Wertingen, Rathaus, Festsaal
Anwesenheit: siehe Anwesenheitsliste
Leitung: 1. Vorsitzende Rita Müller-Brenner
Tagesordnung: siehe Einladungsschreiben vom 25. Oktober 2013
Beginn: 19.00 Uhr


Top 1 – Begrüßung:

1. Vorsitzende Rita Müller-Brenner begrüßt die Anwesenden, stellt die Formalien fest und dankt den Mitgliedern, den Vorstandskollegen und besonders GF BM Lehmeier.


TOP 2 – Tätigkeitsbericht des Vorstands:

1. Vorsitzende Müller-Brenner berichtet von 5 Vorstandssitzungen, der Teilnahme von 2. Vors. Föste an den Besprechungen der Baukommission, der Zusammenarbeit mit GF Prillinger und den Ärzten Dr. Streifinger, Dr. von Hoch, Dr. Hümmer und Dr. Moehrke, der Informationsarbeit, der Mitgliederwerbung, der Werta-Teilnahme, unterstützt von Frau Jahn-Hofmann, den Investitionen, u.A. Verbesserungen im Wartebereich, im Klinikhof, bei der Pflegeausbildung. Die Vorsitzende dankt der Presse, den Mitgliedern und Spendern.


TOP 3 – Kassen- und Geschäftsbericht 2012:

Schatzmeister Josef Linder gibt folgenden Bericht:

a) Mitgliederentwicklung;
31.12.1011: 1.344 – 31.12.2012: 1320

b) Kassenbericht 2012:
- Guthaben 31.12.2011: 90.474,76 €
- Mitgliederbeiträge: 18.620,00 €
- Spenden: 7.499,00 €
- Zinseinnahmen: 832,80 €

- Einnahmen-Summe: 26.951,80 €

- Ausgaben - Anzeigen: 1.000,76 €
- Altlasten: 662,95 €
- Klinikhof: 3.279,64 €
- RiQ: 3.498,60 €

- Ausgaben Summe: 8.560,22 €

- Guthaben 31.12.2012 108.866,34 €

c) Ausblick 2013
- Ziel: Mitgliederstand stabil über 1.300 Personen.
- Guthaben 15.11.2013: 130.000 €
- Ausstattung: Wartebereich; Monitore; Gelenkersatz-Vitrinen
- 3. Bauabschnitt

d) Schatzmeister Linder gedenkt in Dankbarkeit der verstorbenen Mitarbeiterin Frau Glonner. Sein besonderer Dank gilt 1. Vorsitzender Frau Müller-Brenner und für vielfältige Hilfsbereitschaft ihrer Assistentin Frau Linder.

e) Aussprache: Vorgeschlagen wird, dass die Förderung für die Öffentlichkeit sicht- bar gemacht werden soll.


TOP 4: Kassenprüfungsbericht:

Der Kassenprüfungsbericht 2012, den Herr Helmut Gumpp erstellt hat, trägt Kreisrat Alfred Sigg vor. Beanstandungen ergeben sich nicht. Vorgeschlagen wird Entlastung mit Dank besonders an Herrn Linder und Frau Glonner.

Abstimmungsergebnis: Die Vorstandschaft wird entlastet – einstimmig bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder.

Kreisrat Sigg dankt der Vorstandschaft für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit.


TOP 5 – Informationen durch GF Prillinger:

GF Prillinger gibt eine Übersicht zu den Leistungskennzahlen. Fälle + 137; CM-Punkte + 803. Er erinnert an Aufstellung des Linksherzkathedermessplatzes (Investition: 1,8 Mio €). Außerdem erläutert er die Planungen für den BA III, insbesondere die Not­wendigkeit einer Cafeteria, wofür Fördermittel des Vereins erforderlich sind. Erwähnt werden die Vorhaben Modul und Pflegetrakt (Kosten: 9.7 Mio €, dazu Förderung des Freistaates: 90% d. förderfähigen Kosten). Schließlich geht der GF auf die Heraus­forderungen ein: demographischer Wandel, Investitionsstau, strukturelle Unter­finanzierung, medizinisch-technischer Fortschritt, Fachkräftemangel, steigende Personal- und Sachkosten. In der Aussprache werden die Themen Raucherraum, Hubschrauberlandeplatz und Modul Gantze angesprochen.


TOP 6 – "5 Jahre Kardiologie"

Chefarzt Dr. von Hoch informiert über die Entwicklung, die schwierige Ausgangs­situation und die eingeleiteten Maßnahmen: Spezialisierung, Neustrukturierung, Optimimierung von Abläufen und Ausrüstung, Personalstruktur, Vernetzung, Fachteams, Ausbildung, Erweiterung des Therapie- und Diagnostik-Spektrums, Verbundsystem, dabei weiter Sicherstellung der regionalen internistischen Grundversorgung. Dr. von Hoch gibt Einblick in die therapeutischen Möglichkeiten, u.A. die Zusammenarbeit zwischen Herzchirurgie und Kardiologie in einem „Herz-Team“, in das Leistungsspektrum des Herzkathederlabors, u.A. Schrittmacher – Implantation und in das „Lifenet“ (bei Herzinfarkten). Ergänzt geht der Chefarzt auf das gesamte Leistungsspektrum kardiologische Diagnostik, Pulmonologische Diagnostik / Therapie und Gastroenterologische Diagnostik / Therapie ein. Hervorgehoben werden Klinikverbund und volle Weiterbildungsberechtigung.


Ende: 21.00 Uhr


Wertingen, 13. November 2013

Alfred Schneid
Schriftführer